CouchBase RAW Query ausführen

Mit den Couchbase-Treibern von Marcel funktioniert ein Connect und arbeiten mit Couchbase ganz simpel.
Im Zuge meiner Arbeit stieß ich irgendwann auf das Problem, einen RAW-Query ausführen zu müssen. Damit ihr nicht auch so lange suchen müsst, hier meine Lösung:

DB::connection()->executeQuery(CouchbaseN1qlQuery::fromString($myRawCouchbaseQueryAsString));

 

SourceTree startet nicht mehr (Fehler CLR20r3)

Mein SourceTree startet nicht mehr.
Das so etwas passiert, ist nicht schön, besonders, wenn man dieses tolle Tool beruflich benötigt. Es macht die Arbeit einfacher, gerade dann, wenn man viele Repos verwaltet und einfach auf dem laufenen bleiben möchte.

Schaut man in die Ereignisanzeige, dann offenbart sich der Fehler CLR20r3. Dieser Fehler liegt tiefer und wenn man ein wenig sucht, dann findet man die Lösung dazu:

  1. Deinstallieren von SourceTree
  2. Nun nicht direkt neu installieren, sondern in das VZ „%localappdata%\Atlassian\“ gehen und dort alle Unterverzeichnisse mit „SourceTree“ löschen!
  3. Nun SourceTree neu installieren.

Nun muss man leider das Programm nochmals neu konfigurieren, aber immerhin läuft es nun wieder 😀

 

Im jQuery tablesorter nach deutschem Datum sortieren

Den jQuery tablesorter kennen bestimmt viele, ich benutze diesen sehr häufig und gern. Allerdings kann das Ding von Haus aus nicht nach dem deutschem Datumsformat (dd.mm.yyyy [hh:mm]) richtig sortieren.

Hier dazu mein „Plugin“, dass in die entsprechende JavaScript Datei gehört:

$.tablesorter.addParser({
 id: 'germanDate',
 is: function(s) {
 return false;
 },
 format: function(s) {
 var dateMatches = s.match(/([0-9]{1,2})\.([0-9]{1,2})\.([0-9]{2,4}) ([0-9]{1,2}):([0-9]{1,2})/i);
 return dateMatches[3]+dateMatches[2]+dateMatches[1]+dateMatches[4]+dateMatches[5];
 },
 // set type, either numeric or text
 type: 'numeric'
 });

$('#tblApps').tablesorter({
 sortList: [[1,0]],
 headers: {
 0: { sorter: false },
 2: { sorter: 'germanDate' },
 3: { sorter: false }
 }
 });

Damit kann mein Frontend nun auch innerhalb von Tabellen nach Terminen im deutschen Datum richtig sortieren.

Verzeichnisse ignorieren bei pdepend und phpdox

Im Zuge der „continuous integration“ setzt du bestimmt auch auf Tools wie pdepend oder phpdox. Allerdings würde ich gern nicht alle Verzeichnisse durchgehen, sondern ein paar davon exkludieren (Vendor-Zeug wie smarty oder das Zend-Framework).

Wer bei pdepend Verzeichnisse ignorieren will, der sollte es nicht wie in der Doku angegeben mit „–exclude“ versuchen, denn diese Option funktioniert schlicht einfach nicht.

Die Lösung ist bei pdepend der Parameter „–ignore=…“ dem man einfach alle Verzeichnisse kommasepariert übergibt, z.B. aus meinem ant-Script:

<arg value="--ignore=${basedir}/smarty,${basedir}/Zend" />

Bei phpdox kann man Verzeichnisse ausnehmen, wenn man diese auf die exclude-Liste des collector-Blocks setzt, den ihr in der entsprechenden phpdox.xml findet. Dieser Block kann dann z.B. so aussehen:

<collector publiconly="false" backend="parser">
<!-- @publiconly - Flag to disable/enable processing of non public methods and members -->
<!-- @backend - The collector backend to use, currently only shipping with 'parser' -->

<!-- <include / exclude filter for filelist generator, mask must follow fnmatch() requirements -->
<include mask="*.php" />
<exclude mask="**Zend**"/>
<exclude mask="**smarty**"/>

<!-- How to handle inheritance -->
<inheritance resolve="true">
<!-- @resolve - Flag to enable/disable resolving of inheritance -->

<!-- You can define multiple (external) dependencies to be included -->
<!-- <dependency path="" -->
<!-- @path - path to a directory containing an index.xml for a dependency project -->
</inheritance>

</collector>

Der „Trick“ dabei sind die beiden * vor und nach dem Namen.
Zumindest in meinem Jenkins läuft nun alles wie es soll 😀

Update/Upgrade von phpStorm 7 auf phpStorm 8 inkl. aller Einstellungen

Der Trick ist, die Einstellungen alle VOR dem Upgrade in phpStorm7 zu exportieren und dann in phpStorm8 wieder zu importieren.

  1. phpStorm7 öffnen und auf den Startschirm gehen (ggf. Projekt schließen)
    Auf „Configure“, dort dann „Export Settings“ wählen
    image2014-9-17 11-19-39
  2. Alle Checkboxen an, Speicherort wählen, den Namen „settings.jar“ aber unbedingt behalten:
    image2014-9-17 11-20-28
  3. phpStorm7 schließen, phpStorm8 öffnen, „Configure“->“Import Settings“
    Zu importierende Sachen wählen (alles):
    image2014-9-17 11-21-32
  4. phpStorm8 neu starten, ggf. Plugins updaten, fertig.
  5. phpStorm7 kann nun gefahrlos deinstalliert werden.

phpStorm: „File size exceeds configured limit (2560000), code insight features not available“

Wer diese Meldung in phpStorm bekommt, der versucht ganz offensichtlich, eine ziemlich große Datei zu öffnen, was phpStorm dann mit dieser Meldung quittiert. Und das, obwohl du eigentlich genug RAM hättest:

File size exceeds configured limit (2560000), code insight features not available

File size exceeds configured limit (2560000), code insight features not available

Das Dumme an der Sache ist nur, dass es über die „Settings“ nicht zu ändern ist; da kannst du lange suchen.

Die Lösung: Öffne einen Editor als Administrator und gehe in dein phpStorm/bin Verzeichnis. Dort findest du eine „PhpStorm.exe.vmoptions“. Diese öffnest du und gibt dort eine neue Zeile ein (bzw.änderst den Wert, falls es diese Zeile schon gibt):

-Didea.max.intellisense.filesize=999999

phpStorm startest du nun neu und fort ist die Meldung.

May the code be with you  😉

 

Rezension: SQL Performance Explained

SQL_Performance_Explained_cover_deutsch_hires[1]

SQL Performance Explained Cover

Bemessen an der Seitenzahl ist das Buch „SQL Performance Explained“ von Markus Winand eher ein dünnes und verliert sich damit in der Reihe der dicken Wälzer im (Fach-)Bücherregal. Lass dich aber von diesem Umstand nicht täuschen. Für „SQL Performance Explained“ kann man locker 2 oder 3 dicke Wälzer wegwerfen.

Dabei lernst du eigentlich nur etwas über einen kleinen Teil von Datenbanken, der sich aber dafür umso mehr bemerkbar macht: Der Index.

Markus erklärt sehr gut und sehr anschaulich, wie so ein Index aussieht, wie er funktioniert und was er bringt – Performance nämlich und das nicht zu knapp. Auf 207 Seiten (mir liegt das PDF vor) erklärt Markus sehr praxisnah und verständlich, vernachlässigt aber auch nicht die Theorie, die einer Datenbank zugrunde liegt.

Du hattest sicherlich Datenbanktheorie im Studium und kannst dich noch stöhnend an die vielen Vorlesungen erinnern, die damit einhergingen. „SQL Performance Explained“ schafft es, bezogen auf die Kernaussage „Performance“, alles in einem übersichtlichen Werk zusammen zu fassen.

Was ich persönlich direkt aus dem Buch in meiner täglichen Arbeit umsetzen konnte kam in Kapitel 2 „Die Where-Klausel“ und zwar war dies die Erklärung der „Zusammengesetzten Schlüssel“. Die Erklärung war einfach und merkbar und so konnte ich schon in mehreren Projekten davon profitieren. So lobe ich mir ein Fachbuch.

„SQL Performance Explained“ ist kein MySQL-Buch. Es ist ein Buch über Datenbanken im Allgemeinen, beinhaltet aber Beispiele u.a. für MySQL oder Oracle oder MS-SQL Server.
Falls ein bestimmtes Beispiel für eine Datenbank nicht funktioniert, weil die Datenbank diesen Befehl nicht unterstützt, dann schreibt Markus das auch gern mit in den Text. Lobenswert!

Insgesamt ein Buch, welches ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann und werde. Ich persönlich kann es mir nicht mehr von meinem Desktop wegdenken.

Du bekommst das Buch wahlweise als Print oder PDF oder beides unter sql-performance-explained.de

Großes Lob und danke für’s schreiben, Markus!

Virtuelle Laufwerke unter Windows

Seit Windows XP gibt es die Möglichkeit virtuelle Laufwerke anzulegen. Ein virtuelles Laufwerk dient dazu, einen langen, komplizierten Dateipfad zu verkürzen, damit du damit z.B. besser via Konsole arbeiten kannst.

Ein Beispiel, deine Webseiten liegen im htdocs deines Webservers, dieser liegt im Programme Ordner:

C:\Programme\Apache2\htdocs

Per Konsole sehr umständlich zu erreichen, da du entweder immer wieder diesen Pfad eintippst oder dir eine Batchdatei mit entsprechedem Sprungbefehl baust.
Viel einfacher wäre es doch, einfach nur W: (wie Webseiten) einzutippen und schon bist du im htdocs Verzeichnis.

Das geht ganz einfach. Konsole auf und dort

subst w: c:\Programme\Apache2\htdocs

eingeben und fertig.
Nun steht dir mit einem simplen w: deine Webseiten zur Verfügung und du kannst W als ganz normales Laufwerk benutzen, z.B. auch aus deiner IDE heraus.

Falls du die Verknüpfung mal nicht mehr brauchst:

subst w: /d

und weg ist das Laufwerk wieder. Keine Angst, den Originalen Inhalten passiert dabei natürlich nichts, nur das virtuelle Laufwerk wird entfernt.

Am besten, du schreibst eine Batch-Datei und legst diese dann in den „Autostart“, dann wird das virtuelle Laufwerk bei jedem Start automatisch erstellt und steht zur Verfügung.

Mehr über subst findest du im TechNet von Microsoft unter diesem Link: http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb491006.aspx
Dort findest du auch die Kommandos, die bei einem mit subst erstellten Laufwerk nicht funktionieren (z.B. format oder chkdsk).

Viel Erfolg!