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SourceTree startet nicht mehr (Fehler CLR20r3)

Mein SourceTree startet nicht mehr.
Das so etwas passiert, ist nicht schön, besonders, wenn man dieses tolle Tool beruflich benötigt. Es macht die Arbeit einfacher, gerade dann, wenn man viele Repos verwaltet und einfach auf dem laufenen bleiben möchte.

Schaut man in die Ereignisanzeige, dann offenbart sich der Fehler CLR20r3. Dieser Fehler liegt tiefer und wenn man ein wenig sucht, dann findet man die Lösung dazu:

  1. Deinstallieren von SourceTree
  2. Nun nicht direkt neu installieren, sondern in das VZ „%localappdata%\Atlassian\“ gehen und dort alle Unterverzeichnisse mit „SourceTree“ löschen!
  3. Nun SourceTree neu installieren.

Nun muss man leider das Programm nochmals neu konfigurieren, aber immerhin läuft es nun wieder 😀

 

Virtuelle Laufwerke unter Windows

Seit Windows XP gibt es die Möglichkeit virtuelle Laufwerke anzulegen. Ein virtuelles Laufwerk dient dazu, einen langen, komplizierten Dateipfad zu verkürzen, damit du damit z.B. besser via Konsole arbeiten kannst.

Ein Beispiel, deine Webseiten liegen im htdocs deines Webservers, dieser liegt im Programme Ordner:

C:\Programme\Apache2\htdocs

Per Konsole sehr umständlich zu erreichen, da du entweder immer wieder diesen Pfad eintippst oder dir eine Batchdatei mit entsprechedem Sprungbefehl baust.
Viel einfacher wäre es doch, einfach nur W: (wie Webseiten) einzutippen und schon bist du im htdocs Verzeichnis.

Das geht ganz einfach. Konsole auf und dort

subst w: c:\Programme\Apache2\htdocs

eingeben und fertig.
Nun steht dir mit einem simplen w: deine Webseiten zur Verfügung und du kannst W als ganz normales Laufwerk benutzen, z.B. auch aus deiner IDE heraus.

Falls du die Verknüpfung mal nicht mehr brauchst:

subst w: /d

und weg ist das Laufwerk wieder. Keine Angst, den Originalen Inhalten passiert dabei natürlich nichts, nur das virtuelle Laufwerk wird entfernt.

Am besten, du schreibst eine Batch-Datei und legst diese dann in den „Autostart“, dann wird das virtuelle Laufwerk bei jedem Start automatisch erstellt und steht zur Verfügung.

Mehr über subst findest du im TechNet von Microsoft unter diesem Link: http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb491006.aspx
Dort findest du auch die Kommandos, die bei einem mit subst erstellten Laufwerk nicht funktionieren (z.B. format oder chkdsk).

Viel Erfolg!

Zend Framework, Windows und das Model

Wer unter Windows entwickelt hat es oft nicht leicht, obwohl es eigentlich unter Windows alles leichter sein sollte. Aber gerade diese „alles ist leichter“ Sachen machen es einem Entwickler manchmal schwer. Schwer, den Fehler zu finden.

Beim Zend Framework (v1.x) hat man gewisse Namenskonventionen einzuhalten. Ist einfach so. Eine dieser Konventionen betrifft die Möglichkeit, Klassen automatisch zu laden. Dazu müssen diese einem bestimmten Namensmuster folgen und in einem bestimmten Verzeichnis liegen. Der Entwickler spart sich dann das lästige „require…„. Nettes Feature.

Unter Windows aber bitte aufpassen!
Schnell kommt es zu einem „Fatal Error„, weil die Datei nicht gefunden werden konnte, obwohl diese eigentlich im richtigen Verzeichnis liegt. Und im lokalen Development-System funktioniert doch alles. Server kaputt? Mitnichten!

Aufbasse: Unter Windows ist es völlig egal, welchen „case“ die Verzeichnisse und Dateinamen haben. Ein Verzeichnis „model“ ist für Windows das gleiche wie ein Verzeichnis „Model„. Das ZF würde in einem Windows-Server in beiden Fällen problemlos dein Model finden (mal vorausgesetzt, der Rest entspricht den Namenskonventionen), ein Linux-Server (und das ist der Normalfall) findet bei „model“ dein Model aber eben nicht.

Lösung: Nenn das VZ „Model„, lösch das alte VZ „model“ auf dem Server und achte nächstes Mal gut darauf. Vor allem du, Sascha 😉